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Art der Publikation: Arbeitspapier

Regionale Ansiedlung und Kooperation mit Unternehmen als Determinanten der Effizienz von Wertschöpfungsprozessen einer Hochschule - Analyse des State-of-the-art und Konzipierung einer Messung

Autor(en):
Klumpp, M.
Verlag:
Institut für Produktion und Industrielles Informationsmanagement
Nummer des Berichts oder Beitrags:
Nr. 10
Ort(e):
Essen
Veröffentlichung:
2014
ISSN:
2194-0711
Sprache:
deutsch
Volltext:
Regionale Ansiedlung und Kooperation mit Unternehmen als Determinanten der Effizienz von Wertschöpfungsprozessen einer Hochschule (2,22 MB)
Zitation:
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Kurzfassung

Die Frage der regionalen Interaktion und möglicher Standortvorteile für Hochschulen – insbesondere in wirtschaftlich starken Regionen – beschäftigt die Wissenschafts- und Hochschulforschung seit geraumer Zeit. Im Kontext von quantitativen Analysen zur Effizienz von Hochschulprozessen gewinnt diese bis dato mehrheitlich qualitativ geführte Diskussion eine neue Dimension beziehungswiese kann einer neuen Analysemethodik zugeführt werden. Dazu unterbreitet das hier vorgestellte Arbeitspapier des BMBF-Projektes HELENA der Universität Duisburg-Essen einen ersten quantitativen Analysevorschlag auf der Datenbasis des aktuellen DFG Förderatlas 2012. Dabei werden die angeführten Daten zu den Drittmitteleinnahmen aus Industrie, von Stiftungen und weiteren Fördermittelgebern als quantitativer Gradmesser der Intensität der regionalen Interaktion einer Hochschule interpretiert und für eine Data Envelopment Analysis (DEA) verwendet (Input-Parameter). Als Outcome-Parameter werden die Drittmittel von Bund, DFG und EU verwendet um die forschungsbezogene Effizienz darzustellen. Auch wenn dies nur eine mögliche Erklärung- und Wirkungs“richtung“ darstellt (aus regionalen Drittmitteln und Kooperationen „werden“ nationale und internationale Forschungsanträge und Fördermittel), so ist die hier vorgeschlagene Messung dennoch von hohem Interesse, da insbesondere auf EU-Ebene diese Wirkungsrichtung in Konkurrenz zur alternativen Wirkungsrichtung („Transfer“-Interpretation: Aus europäischen und nationalen Fördermitteln beziehungsweise -projekten werden nachgelagert regionale Industrie-Kooperationen) vorherrschen dürfte.